Sandra Schmidt zurück beim DSB und der DSAM
von Mario Oberling
Sandra Schmidt kehrt zum Deutschen Schachbund zurück: Nach ihrem Abstecher nach Österreich, wo sie als Generalsekretärin des Österreichischen Schachbundes tätig war, wird sie künftig wieder hauptamtlich für den DSB arbeiten.
Für viele Schachfreunde ist ihr Name vor allem untrennbar mit der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) verbunden. Über viele Jahre hat die gebürtige Blumenthalerin (Heiligengrabe) Sandra Schmidt die beliebte Turnierserie geprägt und maßgeblich zu deren Erfolg beigetragen. Ab dem 1. September wird sie sich beim Deutschen Schachbund wieder hauptamtlich der Organisation der DSAM widmen und darüber hinaus Aufgaben im Veranstaltungsmanagement übernehmen.
Passend zu ihrer Rückkehr wurde Sandra Schmidt jetzt für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet: Die Emanuel Lasker Gesellschaft verlieh ihr die „Vera 2026“. Die nach der ersten Schachweltmeisterin Vera Menchik benannte Auszeichnung würdigt besondere Verdienste um die Förderung des Schachsports.
Gemeinsam mit Sandra Schmidt wurde auch Deutschlands Spitzengroßmeister Matthias Blübaum geehrt. Der zweifache Europameister und Teilnehmer am Kandidatenturnier 2026 erhielt den „Viktor 2026“, benannt nach Schachlegende Viktor Kortschnoi. Die beiden Auszeichnungen wurden im Rahmen der Abschlussgala des Schachgipfels in Dresden überreicht.
Dass die Brandenburgerin Sandra Schmidt nun wieder vollständig zur deutschen Schachfamilie zurückkehrt, dürfte besonders die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DSAM freuen. Die Turnierserie startet in der kommenden Saison bereits in ihre 25. Ausgabe.
Der Landesschachbund Brandenburg gratuliert Sandra Schmidt und Matthias Blübaum herzlich zu ihren Auszeichnungen und wünscht Sandra für ihre neue alte Aufgabe beim Deutschen Schachbund viel Erfolg!
Herzlichen Glückwunsch!
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